Counter Strike Zocker aus China rammt Kontrahenten Messer in den Schädel
Glaubt man den Meinungen der Kritiker, dann machen Ego-Shooter aus braven Bürgern gewalttätige Psychopathen und Amokläufer. Brutale und erschreckende Amokläufe wie die von Erfurt, Emsdetten und Winnenden geben Kritikern immer wieder Futter, um gegen Spieler von Shootern Stimmung zu machen. Tatsache ist, dass alle oben genannten Täter der Amokläufe Counter Strike und/oder ähnliche Games gespielt haben;Tatsache ist jedoch auch, dass dies ebenfalls Millionen Menschen auf der ganzen Welt tun, ohne dabei durchzudrehen. Doch immer wieder erreichen uns Horrormeldungen aus aller Welt von Spielern, die irgendwann nicht mehr zwischen Spiel und Realität unterscheiden können, so wie die jüngste Meldung aus China: ein 18-jähriger aus der Provinz Jilin rammte in einem Internetcafe einem 17-jährigen ein Messer in den Schädel. Der Grund dafür wäre eigentlich schon lachhaft, wenn die Folgen nicht so dramatisch wären. Dem Streit vorangegangen war ein gemeinsames Spiel von Counter Strike in dem Internetcafe, der 17-jährige soll dabei gecheated haben, indem er einen sogenannten Wall-Hack benutzt hatte – ein Cheat mit dessen Hilfe man durch Wände schauen kann und so leicht das Versteck des Gegners aufdeckt. Der 18-jährige kam dem Jüngeren dabei auf die Schliche und war darüber so erzürnt, dass er ihm ein Messer mit rund 30 Zentimeter langer Klinge in den Schädel rammte. Der 17-jährige hatte jedoch Glück im Unglück und überlebte wie durch ein Wunder den brutalen Angriff, allerdings muss er noch Monate im Krankenhaus verbringen bis er wieder vollkommen genesen ist.
Kritiker werden jetzt wieder sagen, der Ego Shooter sei schuld, er setze die Hemmschwelle herab und reize zur Gewalt. Sollte dies jedoch wirklich stimmen, dann müsste man auch das Fernsehen, beziehungsweise Action-, Thriller- oder Horrorfilme strikt verbieten, nur weil einige wenige durchdrehen.
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